Unsere facebook-Seite

Besucht uns auch auf facebook  WICHTIG: klickt fleißig auf “gefällt mir” und teilt auch unsere Beiträge mit euren Freunden!

Veröffentlicht unter pre Tour | Kommentare deaktiviert

ANGEKOMMEN!!!!

fbarrival fbparty fbgreetingUnglaublich! WIR HABEN ES GESCHAFFT! Nach 9.380km, die wir durch Afrika geradelt sind, sind wir nun in Njoro im Waisenhaus angekommen!

Erschöpft sind wir zwar, aber schon gleich nach der Ziellinie sind unsere müden Muskeln vergessen! Die Polizei ist gekommen und sperrt die Landstrasse vor unserem Haus für unser Finish! Ein ohrenbetäubender Lärm von unzähligen Trillerpfeifen schrillt zu uns – die Malaika-Kids geben ihr bestes, um die Ankunft laut zu gestalten! Darüberhinaus singen die vielen Gäste traditionelle Lieder und geben uns ein warmes Willkommensgefühl! Es wird getanzt und gelacht und hunderte mal umarmen sich Gäste vor Freude: etwa 200 Freunde aus der Community sind unserer Einladung gefolgt und die bunte Party übersteigt alle Erwartungen!

Das Grundstück ist bunt dekoriert mit Malaika-Fahnen, die Gunter v. Foullon mit seiner Firma  artiva  gestiftet hat. Luftballons und kenianische und deutsche Flaggen ergänzen die Dekoration. Als Dank für unsere Benefiz-Tour überreichen uns die Kinder Blumensträusse. Der Dorfälteste hält eine liebevolle Rede. Die zwei grössten Tageszeitungen Kenias sind mit Journalisten vor Ort. Unsere Partner-Bank, die Dubai-Bank, ifbakrost mit voller Belegschaft und einem dicken Spendenscheck angereist! Zudem spendiert das Dubai-Bank-Team Snacks und Sodas für alle Gäste! Wir feiern ausgelassen und lange.

Das vom Malaika-Team vorbereitete Programm ist kurzweilig. Highlight wie zu erwarten war: eine Performance der MALAIKA CHILDRENS ACROBATS – eine atemberaubende Akrobatikshow! Und Auma’s Premiere als ‘Pyramidenspitze’ (Foto)!

Hach, sind wir glücklich und zufrieden. DANKE AN ALLE, DIE DIESE RADREISE FÜR MALAIKA MÖGLICH GEMACHT HABEN!!! Toto, Walti und Geert.

Veröffentlicht unter Kenia | 1 Kommentar

In der Serengeti

ser1Wir entscheiden uns, nach Ruanda nochmal den Norden Tansanias anzusteuern. Zu gross ist die Sehnsucht, diesen faszinierenden Nationalpark zu sehen. Klar, wir koennen hier nicht mit unseren Raedern hineinfahren. Wir organisieren ein Auto und geniessen fuer zwei Tage die herrliche Weite der Serengeti. Es macht Spass, ganz auf eigene Faust hier nach Tieren Ausschau zu halten. Zwar sind die in den Park fuehrenden Strassen in einem katastrophalen Zustand, doch abseits dieser Strecken fuehren uns “Rundwege” an allerlei Tieren vorbei: Giraffen stolzieren elegant durch die Savanne, Aeffchen springen ueber die Strasse, Hippos baden in flachen Wasserloechern, ganze Elefantenherden marschieren an uns vorbei. Auch viele Loewen sehen wir: manche halten ihren ewiglangen Mittagsschlaf, andere knabbern an einem frisch gelegten Gnu und andere entdecken wir auf ihrem Morgenspaziergang… Ach, wir waeren gerne noch laenger geblieben, aber die Zeit laeuft ab… und wir wollen ja rechtzeitig am 18.8. Njoro erreichen. Also heisst es GOODBYE, Serengeti! Es ist ein Highlight unserer Reise. [G.]

Veröffentlicht unter Tansania | Hinterlasse einen Kommentar

Quadratmeternutzung in Ruanda

r1Egal, wo wir hinschauen: jeder Quadratmeter Ruandas wird genutzt, haben wir den Eindruck. An den Berghaengen sind landwirtschaftlich genutzte Terassen angelegt worden, in den Taelern finden sich ebenso Felder, schachbrettartig nahezu.

Wir schlaengeln uns entlang der kurvigen Wege gen Osten von Ruanda. Ein Land, das ganz offensichtlich blueht und gedeiht, nach all dem Terror in den 90er Jahren.  [G.]

Veröffentlicht unter Ruanda | Hinterlasse einen Kommentar

Johann und sein Herz fuer Kinder

s2Spontan laedt uns Johann zum Abendessen ein. Wir dinieren an einem schoenen See. Johann erzaehlt viel ueber den Genozid und Ruandas beeindruckende Entwicklung seit 1994.

Doch Johann will auch noch mehr ueber unser Waisenhaus und ueber unsere Tour wissen. Als wir sagen, dass wir gerne auch Waisenhaeuser besuchen, greift Johann abermals zum Handy. Er organisiert fuer den Folgetag einen Besuch im “SACCA Kinderhaus” fuer Maedchen. Die perfekt englischsprechende Leiterin ist nett und fuehrt uns herum. Die Kids haben schulfrei, da Wochenende ist. Sie heissen uns willkommen und singen spontan fuer uns. Haetten wir mehr Zeit, wir wuerden viiiiiiiiel laenger bleiben, doch die Zeit laeuft ab: in zwei Wochen werden wir in Kenia erwartet und noch 1.400 Kilometer sind zu radeln.

GOODBYE, liebe SACCA-Gruppe und GOODBYE Johann! It was nice meeting you!

Veröffentlicht unter Ruanda | 1 Kommentar

Johann und die Bank

s1Wir sind in Kayonza, einer ruandischen Kleinstadt. Durch Zufall treffen wir auf “Johann” (er heisst wirklich so!), den ihr links im Bild seht. Er ist vollkommen begeistert von unserer Expedition fuer den guten Zweck. Er greift zum Telefon und ruft einen mit ihm befreundeten Hotelmanager an. “Good news!”, ruft er voller Begeisterung! “Heute Nacht schlaft ihr gratis in einem noblen Hotel!” Wir freuen uns in der Tat auf eine Dusche, denn die Berge Ruandas, das man auch “das Land  der tausend Huegel” nennt, verlangen uns seit Tagen alles ab.

Kaum haben wir diese Nachricht bekommen, kommt Johann schon eine weitere neue Idee, wie er uns wohlmoeglich helfen kann. “Hier in Kayanza bin ich Kunde bei der in Kenia beheimateten KCB-Bank. Ich kenne den Manager und koennte mir vorstellen, dass er euch helfen kann, Unterstueztung vom KCB-Headquarter in Nairobi zu bekommen. Lasst uns da mal hingehen!” Wir werden spontan vom Manager Mr. Alexis empfangen und er findet unsere Berichte spannend, und das Malaika-Projekt toll. Er will sich fuer uns einsetzen und uns die Kontakte in Kenia zu den Bankchefs ermoeglichen. Wir sind gespannt, ob sich da eine neue Partnerschaft in Kenia zustande kommt. Wir druecken uns selbst die Daumen. [G.]

Veröffentlicht unter Ruanda | Hinterlasse einen Kommentar

Ruanda – Stunden des Innehaltens (2)

r1Toto und ich besuchen bald darauf zwei weitere Gedenkstaetten, in den Doerfchen Nyamata und Ntarama gelegen. In beiden Orten suchten 1994 fliehende Tutsis Sicherheit in Kirchen. An diesen heiligen Plaetzen, so glaubten sie, wuerden ihre Verfolger sie nicht angreifen. Doch die Hutus hatten auch an diesen Plaetzen kein Erbarmen und toeteten abertausende Menschen.

Man mag das alles nicht glauben wollen, erstrecht, wenn man heute durch dieses schoene Land faehrt. Ruanda gilt inzwischen als eines der sichersten Laender Afrikas. Es ist sauber, extrem sauber, bestens organisiert, die Polizei gilt als nicht korrupt, die Menschen sind freundlich und hilfsbereit…

Ruanda, versichern alle, habe seine Lehre aus seiner juengsten brutalen Geschichte gelernt. Es gibt offiziell keine Hutu und Tutsi mehr – alle sprechen davon, dass es nur noch Ruander gebe. Man will sich niemals wieder auseinanderdividieren lassen und haelt zusammen. Ein schoener Hinweis dafuer ist der “Umuganda-Day”, der “Gemeinschafts-Tag”. An jedem vierten Samstag im Monat packen alle Ruander mit an, um fuer das Land drei Stunden gemeinnuetzige Arbeit zu leisten: man saeubert gemeinsam die Strassenraender, die Fluesse und Waelder, man baut Schulklassen und kuemmert sich um die Museen, man pflanzt Gruenareale an, um Ruanda noch schoener zu machen usw.. Und alle machen mit. Sogar Praesident Kagame packt mit an, so heisst es.

So kann Ruanda auch als ein bluehendes Land der Hoffnung gesehen werden.

Wir sind gluecklich, dieses Land mit seinen Bewohnern auf unserer “grenzerfahrungen-Expedition” kennenlernen zu duerfen.

Veröffentlicht unter Ruanda | 1 Kommentar

Ruanda – Stunden des Innehaltens (1)

r2Wir kommen nach Ruanda. Leider werden wir an der burundisch-ruandischen Grenze getrennt, denn Walti wird das Visum verweigert. Grund: er – als Schweizer – haette sein Visum vorab online beantragen muessen, ein uns in Afrika bisher vollkommen unbekanntes Verfahren. Alles Betteln um eine Ausnahmeregelung hilft nichts – Walti muss mit dem Bus zurueck nach Bujumbura (Hauptstadt Burundis) und sein Visum “ordnungsgemaess” beantragen. Somit reisen Toto und ich voruebergehend alleine weiter.

Wir besuchen nun eines der bekanntesten Gedenkstaetten Ruandas: Murambi Memorial Sit in Gikongoro. Wir sind an einem Ort des Schreckens, an dem am 7.4.1994 tausende Tutsis im Zuge der grausamen Genozidverbrechen von Hutus umgebracht wurden. Viele Tutsis suchten in ihrer Flucht diesen Ort auf – eine grosse noch nicht ganz fertiggestellte Schule, denn Lokalpolitiker garantierten ihnen, hier seien sie sicher. Doch der Genozid war detailliert geplant worden. So hatten die hierher geflohenen Tutsis keine Chance. Auf einem Huegel gelegen und von hoeheren Bergen umgeben war es an diesem Ort einfach, sie umzubringen, Maenner, Frauen und Kinder, jeden Alters.

Uns macht dieser Ort traurig und wir sind zum ersten Mal auf dieser Reise fuer lange Zeit ganz still. [G.]

Veröffentlicht unter Ruanda | Hinterlasse einen Kommentar

Ein einziger Genuss!

a4Haben wir es doch geahnt: Burundi ist friedlich und die Bewohner herzlich. “Bonjour! Good morning! Habari gani!” – ob Franzoesisch, Kisuaheli oder Englisch: wir werden entlang des Weges ununterbrochen in allen drei Sprachen begruesst. Burundi ist am Tanganyika-See dicht besiedelt, dementsprechend oft radeln wir mit einer Hand. Die andere brauchen wir zum Winken.

Dass der Frieden aber noch stabilisiert werden muss und ein zartes Pflaenzchen ist, beweisen die zahlreichen freundlichen Polizisten, die fuer Sicherheit sorgen.

Alles in allem ist die Tour entlang des Sees in Richtung der Hauptstadt Bujumbura die bislang schoenste Etappe und wir geniessen jede Minute in diesem wunderschoenen Land. [G.]

Veröffentlicht unter Burundi | 1 Kommentar

Heiss auf/in Burundi

a7Wir erreichen nach unserer ersten Tansania-Etappe Burundi, den kleinen Staat im Herzen Afrikas. Wir sind richtig ‘heiss’ auf das kleine Land, denn was weiss man schon ueber Burundi? Verbindet man damit nicht sofort das Wort ‘Buergerkrieg’? Und ist das gerecht? Schliesslich ist der Buergerkrieg schon einige Jahre vorbei.

“Ihr koennt entspannt durch Burundi radeln!”, versichern uns die Grenzposten, sowohl auf tansanischer, als auch auf burundischer Seite. So tauchen wir ein in Burundi und sind gespannt.

Vom Hochland geht es mit Vollgas hinab an die Kueste des Tanganyika-Sees und wir bauen unser Zelt direkt am Ufer auf. Der Blick schweift nach Westen: hier liegt auf der anderen Seite des Sees der Kongo.

Nach einem erfrischenden Bad im kuehlen Nass sind wir bereit auf Burundi. Die Abkuehlung haben wir verdient, denn wir merken: in Burundi ist es ziemlich heiss! [G.]

Veröffentlicht unter Burundi | Hinterlasse einen Kommentar

West-Tansania, das Staubland

a3Wir nehmen West-Tansania in Angriff – ein nahezu weisser Fleck des Tourismus. Die Strassen sind meisst unfassbar staubig, sodass ein Atemschutz unerlaesslich ist, denn da es auch windig ist, weht nahezu permanent Staub in unsere Atemwege.

Doch die weite Landschaft ist herrlich! Bilden wir es uns nur ein, oder kann es sein, dass die Tansanierinnen und Tansanier hier noch freundlicher sind?

Zum hoeflichen Gruessen nehmen wir natuerlich den Mundschutz ab und vergessen fuer einen Moment den Staub. [G.]

Veröffentlicht unter Tansania | Hinterlasse einen Kommentar