Man kann’s auch mal mit Humor nehmen

a5Natuerlich ist die Epidemie AIDS ein riesiges Problem und bietet eigentlich keinen Grund, witzig zu sein. Wirklich nicht?

Hilfsorganisationen haben sich entschlossen, in Tansania Aufklaerungskampagnen auch mal auf die humorvolle Art anzugehen:

“Man kann den HIV-Status nicht durch blosses Hinschauen erkennen! – Schuetze dich!” steht auf diesem Schild. [G.]

Veröffentlicht unter Tansania | Hinterlasse einen Kommentar

Im Schneckentempo ins bergige Tansania

a6Es ist kein Zuckerschlecken, das Hinaufradeln ins bergige Tansania. Vielmehr schlecken wir das Salz von unserer Haut ab, denn literweise stroemt Koerperschweiss aus unseren Poren.

An diese Etappe, die ich ja auch 2009 mit Immanuel geradelt bin, erinnere ich mich noch sehr gut. Auch damals mussten wir alles geben, um die 1.800 Hoehenmeter auf einer recht kurzen Distanz zu absolvieren.

Tansania macht es einem Radler, der aus Sueden kommt, nicht leicht.

Im Schneckentempo ziehen wir wie damals an Bananen- und Teeplantagen, an bunten Maerkten und an freundlich-gruessenden Menschen vorbei.

Mit jedem Hoehenmeter wird es kaelter. Und abends ist es bitterkalt. Ich – Geert – mache den Fehler, und ziehe mein geliebtes und nun durchnaesstes artiva-Trikot zu spaet aus: schon am naechsten Morgen bin ich stark erkaeltet und mir fehlt die Stimme. Soooo schade, denn ich kann die Tansanierinnen und Tansanier nicht gruessen. Hier spricht man ja Kisuaheli, das ich seit Jahren lerne. Nun koennte ich es endlich einsetzen – doch erstmal muss ich mich erholen und gesunden!

Veröffentlicht unter Tansania | Hinterlasse einen Kommentar

Wo geht’s lang?

a1Denken wir an Malawi zurueck, denken wir an die vielen Kids, die wir getroffen haben. Wir fragen sie stets nach dem Weg. “Sagt mal Kids, wir brauchen eure Hilfe. Wo liegt Tansania, denn da wollen wir hin?” “Dort, auf der anderen Seite des Sees liegt es!”, berichten sie und sind stolz auf ihr Allgemeinwissen.

Es ist schoen, zu sehen, wie gutgelaunt diese Kinder am Malawi-See sind.

Wir haben beeindruckende Erlebnisse gesammelt und zeigen die Aufnahmen auf der Lichtbildshow, die ich – Geert – bald prasentieren werde. Ich freue mich schon jetzt auf euren Besuch!

Veröffentlicht unter Malawi | Hinterlasse einen Kommentar

Strandspaziergaenge

bootkidsGute Laune herrscht in den Abendstunden am Malawisee bei den Kids. Die Fischer sind losgezogen auf den See, der Strand gehoert nun komplett ihnen! Sie flippen herum und freuen sich ueber das Treffen mit uns! Wieder koennen wir uns nicht erwehren und feiern lange Foto-Shootings – ein wahres Event fuer die Kleinen!

War Mosambik schon ein kinderreiches Land, toppt Malawi nach unserem Gefuehl sein Nachbar in Sachen Kinderreichtum deutlich. Aus allen Winkeln stroemen die Kids herbei, wenn wir uns naehern – ob an den Straenden oder auch entlang der Wege, die wir mit unseren Bikes entlangfahren. Und immer wieder rufen sie uns zu: “Azungu! Mzungu!” – “Hallo, Weisser, Fremder, Gast!” – und meinen es liebevoll, denn ein unbeschreibliches Laecheln liegt auf ihren Gesichtern! [G.]

Veröffentlicht unter Malawi | Hinterlasse einen Kommentar

Am Malawi-See

see“Coming back to the Malawi-Lake is like coming back Home!”, sage ich zu den Einheimischen, die am Malawi-See wohnen. Tatsaechlich fuehlt es sich schoen an, wieder hierzusein, hier am See, an dem ich schon 2009 entlanggeradelt bin. Die Stimmung ist so friedlich…

Wir drei bleiben einige Tage an der “Affenbucht”, der “Monkey Bay”, und feiern uns gewissermassen selbst. Denn wir haben eine kleine Pause verdient, schliesslich haben wir die Haelfte der Tour hinter uns. Eigentlich sind wir schon betraechtlich ueber die Haelfte,….doch zum Feiern haben wir uns einen ausgesprochen schoenen Ort ausgewaehlt.

Wir lassen unseren Blick ueber den See schweifen, plaudern mit den Fischern, die nachts mit ihren selbstgeschnitzen Kanus zum Fischfang aufbrechen, kosten die einheimischen Gerichte, trinken ein kuehles Bier (Toto natuerlich seine Milch) und lernen das afrikanische Brettspiel “Mbao” kennen, das ich, Geert, gleich zweimal gegen die Locals gewinne. Anfaengerglueck! [G.]

Veröffentlicht unter Malawi | Hinterlasse einen Kommentar

Hippo, hipp, Hurra!

hipposWir freuen uns, als wir endlich in Malawi einradeln, dem “warm heart of Africa”, dem “warmen Herzen Afrikas” also. Die Menschen sind unglaublich freundlich! Fuer mich ist es schoen, wieder hierzusein. Zur Erinnerung: auch in 2009 auf der “grenzerfahrungen-Expedition I” radelte ich durch dieses kleine friedliche Land. Allerdings fuehrte die damalige Route nicht durch den Sueden Malawis.

Klar, dass Walti, Toto und ich nun beispielsweise den Liwonde Nationalpark besuchen, der einiges an Wildlife zu bieten hat. Mit einem Kanu paddeln wir eines Nachmittags auf dem  Shrine-River, dem groessten Fluss Malawis, der durch den Nationapark stroemt. Und dann: uuuupppps!!! Viele Hippos tauchen unweit unseres kleinen Boetchens auf und machen prustend auf sich aufmerksam. Es beruhigt jetzt nicht gerade, zu wissen, dass die Hippos in Afrika die fuer den Menschen gefaehrlichsten Tiere sind. Kein anderes Tierchen killt mehr Menschen als der Hippo. Also paddeln wir zitternd-gemaechlich an den riesigen Wasserbewohnern vorbei, die uebrigens nicht schwimmen koennen. Sie halten sich im Flachwasser auf und tapsen meist Nachts an Land, um zu fressen. Doch wenn der Mensch – egal zu welcher Tages-/Nachtzeit – dem Hippo ungluecklich in die Quere kommt, dann ist es oft aussichtslos. So schnell kann man kaum paddeln, laufen oder radeln. So heisst es also jetzt hier “SCHOEN ABSTAND HALTEN” und die Aufnahmen mit dem tollen Zoom aus der Ferne machen. Es ist schon aufregend und mein Herz pocht schon recht doll beim Anblick dieser so traege aussehenden Biester. [G.]

Veröffentlicht unter Malawi | Hinterlasse einen Kommentar

Kinder, Kinder!!

girlsWir spueren taeglich, dass Mosambik ein kinderreiches afrikanisches Land ist. Welch ein Kontrast zu unserer Heimat Deutschland, wo wir unter “Kinderarmut” leiden und unsere Gesellschaft altert. Die Kleinen kommen oft zu uns – ebenso wie die Grossen durch Neugier getrieben. Die Sprachbarriere zwischen uns (wir sprechen ja kein Portugiesisch, das hier Landessprache ist) ist bedeutungslos. Wir verstaendigen uns mit Mimik und Gestik. Viele der Kids sind wahre Schauspieler und freuen sich, wenn wir sie im Foto festhalten koennen. So wie diese drei Geschwister, die wir am Ufer des Sambesi-Flusses treffen. [G.]

Veröffentlicht unter Mosambik | Hinterlasse einen Kommentar

Doerfliches Mosambik

huettemosambikAch, Afrika! Wir freuen uns, auch im nun huegligen Norden Mosambiks weiterhin meist durch laendliche Gebiete radeln zu duerfen. Hier herrscht keine Hektik, die Uhren ticken hier anders, und zwar langsam. Die Farmer bauen viel fuer den Eigenbedarf an. Ihre Strohhuettchen zeigen sich nun oefter am Strassenrand. Oftmals stehen zahlreiche Huetten beieinander und bilden kleine Ortschaften, anders als im Sueden, wo sie eher “wild” anzutreffen waren oder sich wie an einer Perlenschnur am Wegesrand befanden. [G.]

Veröffentlicht unter Mosambik | Hinterlasse einen Kommentar

Wohin des Weges?

ansammlungtotoWann immer wir irgendwo stoppen, um uns zu staerken oder mit Wasservorraeten einzudecken – unserem “Koerperbenzin” gewissermassen -, versammeln sich im Nu Menschenmassen um uns herum. Man fragt nach dem WOHER und WOHIN unserer Tour… Und mittendrin im Getuemmel Toto, der den Interessierten alles gestenreich erklaert. [G.]

 

Veröffentlicht unter Mosambik | Hinterlasse einen Kommentar

Zu Gast in Henning Mankells Waisenkinder-Projekt

sosWir sind inzwischen in Chimoio angekommen, einer Kleinstadt nahe der Grenze zu Zimbabwe. Wir freuen uns, als es uns gelingt, ein SOS-Kinderdorf zu besuchen. Fernando Lunga, ein netter Mitarbeiter, holt uns sogar mit seinem Auto von unserer Backpacker-Herberge ab. Etwas ausserhalb von Chimoio besuchen wir das Waisenkinder-’Dorf’, das 88 AIDS-Waisenkinder beherbergt. Die Anlage besteht aus 11 Haeusern mit jeweils 8 Kindern im Alter zwischen 1 und 15 Jahren. Den halben Nachmittag sind wir zu Gast tauschen Ideen, und Erfahrungen aus. Wir fuehlen uns sehr willkommen.

Den kompletten Bau des SOS-Kinderdorfes finanzierte der schwedische Bestseller-Autor Henning Mankell (s. Foto / Schild), der den meisten von euch sicher als Kriminal-Autor (‘Kommissar Wallander’) bekannt sein duerfte. Wenige wissen, dass Mankell inzwischen in Mosambik eine zweite Heimat gefunden hat und hier ein Teil des Jahres lebt. Zu seinen Werken gehoeren inzwischen auch Buecher ueber HIV/AIDS. Ein sehr lesenswertes ist z.B. das Buch ‘Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt’.

Lohnenswert ist es aus meiner Sicht, sich einmal mit Mankells Websites zu beschaeftigen:

> Mankells allgemeine Website

> Website ueber das SOS-Kinderdorf

[G.]

Veröffentlicht unter Mosambik | Hinterlasse einen Kommentar