Mit dem Militaer durch Rebellengebiet

soldatenAm Save-Fluss ist erstmal Schluss mit Radeln! Das Militaer stoppt alle Fahrzeuge, ob PKW, Trucks oder die einzigen drei Fahrradfahrer. Grund: gestern haben Rebellen der ‘Renamo’ ein Militaer-Munitionslager in der Hafenstadt Beira ueberfallen, sechs Soldaten erschossen und drohen nun, Anschlaege auf dem Highway EN1 zu verueben, auf dem wir uns befinden. Schon in der Nacht wurden offenbar die ersten Fahrzeuge beschossen. Ein Reisebus schaffte es, einem Kugelhagen ohne Opfer zu entkommen, doch zwei unschuldige LKW-Fahrer wurden in hinterhaeltigen Aktionen erschossen und ihre Autos angezuendet. Nun ist das Militaer also hier und stellt einen Konvoi zusammen, der – bewacht durch zahlreiche schwerbewaffnete Soldaten – nach 2 Wartestunden gen Norden aufbricht. Wir nehmen in einem Truck Platz, der Strommasten nach Norden transportiert. Die etwa 60 Kilometer, die durch das von der ‘Renamo’ bedrohte Gebiet fuehren, sind einerseits sehr komfortabel: wir sitzen auf dem grossen Bett hinten in der Fahrerkabine, es laeuft schoene Musik und unser Truckfahrer und sein Beifahrer sind nett und bewirten uns mit saftigen Orangen… Dennoch sind wir angespannt, bis wir den Ort erreichen, in dem das Militaer sein ‘GO’ gibt und wir ohne Beschuetzer weiterfahren duerfen. [G.]

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In fischreichen Gewaessern

DCIM100GOPROWir sind sprachlos, als wir im Bazaruto Archipel Marine Nationalpark beim Schnorcheln die vielen bunten Fische sehen. Naja, sprechen koennen wir unter Wasser ja eh nicht. Doch wann immer wir drei unter Wasser aneinander vorbeitauchen, strecken wir uns gegenseitig den Daumen nach oben entgegen: dieses Unterwasser-Erlebnis ist zweifellos ein Highlight der Reise. [G.]

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AIDS-awareness in Spielform

aidsDie Regierung Mosambiks versucht, durch Aufklaerungskampagnen (Plakate, Hinweisschilder) auf die AIDS-Gefahr hinzuweisen. 1,4 Mio der etwa 18 Mio Einwohner sind nach UN-Angaben von 2011 an HIV infiziert. Die Dunkelziffer liegt hoeher.

Zur AIDS-Bekaempfung gehoeren demnach auch Aufklaerungsmassnahmen fuer die Jugend. In einem Geschaeft entdecken wir kuerzlich u.a. ein Spielfiguren-Set – das mosambikanische ‘Playmobil’ gewissermassen -, dass spielerisch das Problem ‘HIV/AIDS’ schon in Kindertagen zum Thema macht. [G.]

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In MoSANDbik!

hardworkTraumhafte Lagerplaetze versprechen wir uns direkt am Meeresufer des Indischen Ozeans. Um hierher zu kommen, muessen wir stets unsere schwerbeladenen Raeder durch huegelige und vor allem sandige Wege durchbringen. Manchesmal sind nach nahezu hundert geradelten Kilometern nochmal anderthalb Stunden harte Arbeit notwendig, um vom Highway EN1 an die wenige Kilometer entfernten Nachtplaetze zu gelangen. Teilweise muessen wir unsere Bikes auch schieben und erreichen schweissgebadet im gefuehlten Schneckentempo das Ziel. [G.]

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Bom dia! Bom dia!

kidsVon Maputo aus radeln wir tagelang an der Suedkueste entlang Richtung Ost/Nordost. Unsere Route fuehrt unentwegt an Strohuettchen vorbei, die wir zwischen den unzaehligen Palmen erspaehen koennen. Das Wetter ist blendend, ebenso unsere Laune.

Wir sind des Portugiesischen, das die Einheimischen hier sprechen, nicht wirklich maechtig, doch meine (Geerts) bescheidenen Spanischkenntnisse helfen ein bisl. “Bom dia!” – portugiesisch fuer “Hallo, guten Tag!” – und weitere wichtige Grussformeln eignen wir uns allerdings schnell in der Landessprache an.

Ab 11.45 Uhr wird es dann turbulent: die Schule ist aus! Kinderscharen freuen sich, sobald sie uns erblicken, laufen aufgeregt neben uns her oder lassen sich mittels Totos Schauspielkust erklaeren, auf was fuer einer Art von Reise wir uns gerade befinden. [G.]

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Zu Gast bei der Deutschen Botschaft in Maputo

botschaft-maputoHeute mittag empfing uns Ulrich Klöckner, der deutsche Botschafter in Maputo. Nach einem kurzen Empfang in der Botschaft lud uns Herr Klöckner zum Mittagessen ein. Gerne nahmen wir diese Einladung an, waehrenddessen wir von unserer Tour und unseren Zielen erzaehlten. Im Gegenzug erhielten wir viele wertvolle Tipps, auf was wir in Maputo und Mosambik achten sollen, wenn wir durch dieses grosse Land radeln.

Wir sind schon sehr auf unsere naechsten Wochen in Mosambik gespannt. Denn mit Englisch kommt man hier nicht besonders weit, und unsere Portugiesisch-Kenntnisse sind eigentlich nicht vorhanden! ;-) Aber wir werden die beruehmten “Haende und Fuesse” benutzen, um mit den Einheimischen zu kommunizieren!

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Im Schleichtempo heraus aus Swaziland

new_IMG_4659Es sind nur noch 20 Kilometer bis zur Grenze nach Mosambik. “Das sollte doch schnell zu schaffen sein!”, glauben wir.

Doch dann muessen wir noch durch die Lubomba-Berge, was als solches nicht das Problem gewesen waere. Doch heute herrscht trotzt wolkenlosem Himmel ein uebeler Gegenwind, der uns nahezu vom Fahrrad blaest! Wir sagen euch: Bergauf mit Gegenwind zu radeln ist keine lustige Veranstaltung!

Da tapert dieses kleine Tierchen im Zeitlupentempo ueber die Strasse und wird wie wir ab und zu vom hoellischen Wind umgestuppst!

Irgendwie scheint es uns, als wolle uns eine Kraft zurueckdruecken in das Land und uns auffordern: “Leute, bleibt noch ein bisl in Swaziland! Es gibt noch so viel zu sehen!” Dass es noch viel in Swaziland zu sehen gibt, ist uns bewusst. Und wir verlassen das kleine friedliche Land dann auch mit schwerem Herzen…und schweren Beinen! [G.]

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Im Hlane Nationalpark

new_IMG_4597Wir freuen uns ueber eine kleine organisierte Fahrt mit einem Safari-Veranstalter durch den Hlane Nationalpark… und sind froh, dass wir Elefanten, Nilpferde und Nashoerner dann doch aus gesicherter Position heraus sehen koennen. Denn wir sind nicht unbedingt scharf auf ein Treffen mit diesen Tierchen in der freien Natur! [G.]

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AUFGEPASST!!!

new_IMG_4558“Fahrradfahrer und Fussgaenger: gebt Acht auf Loewen und Elefanten!”, sagt das Schild, an dem wir auf der Strasse gen Norden vorbeifahren. Diese Strasse fuehrt direkt durch den Hlane Nationalpark, den wir spaeter noch besuchen wollen. Hoffentlich huepft jetzt nicht der ‘Koenig der Tiere’ oder ein Dickhaeuter ueber den doch recht mickrig aussehenden Schutz-Zaun, der neben der Strasse aufgebaut ist! Ob es im Notfall hilft, schnell freundlich mit SABUWONA zu gruessen? Mit einem mulmigen Gefuehl im Bauch radeln wir noch 12 Kilometer, ehe wir das Eingangstor zum Nationalpark erreichen! [G.]

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Im Giraffenland

new_IMG_4565Wow! Toll! Was fuer ein Erlebnis! Unweit der Strasse sehen wir einige Giraffen. Sie rufen zwar nicht SAWUBONA, aber sicher denken sie sich: HERZLICH WILLKOMMEN! So stehen wir einige Minuten da und koennen den Anblick kaum fassen!!!

Es ist eine tiefgehende Erfahrung, wenn man eine solche Tierbegegnung vom Fahrrad aus erlebt! Das ist Wildlife pur!

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