Sawubona!

new_IMG_4537“Sawubona! Sawubona!” Immer wieder rufen uns die Swazis die Gruesse zu. “Hallo! Hallo!” Von den Getreide-, Gemuese- und Zuckerrohrfeldern rufen die Menschen uns unentwegt zu. Unsere Route fuehrt durch das oestliche Swaziland. Nicht weit rechts von uns erstrecken sich die etwa 600 Meter Lubombo-Berge (die das Land von Mosambik trennen) und links von uns liegt eine grosse Ebene. Eine Ebene? Ja, richtig! Wir freuen uns, unsere insgesamt etwa 64 Kilo schweren Fahrraeder im Moment nicht mehr Berge hinaufwuchten zu muessen. Hoffen wir mal, dass es nun keinen Gegenwind geben wird! [G.]

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das doerfliche Swaziland

new_IMG_4648Wir uebernachten im Grenzort Lavumisa und fuehren erste interessante Gespraeche mit Einheimischen ueber ihr Land.

In aller Fruehe stehen wir am Folgetag auf und radeln nach Swaziland hinein. Links und rechts des Weges sehen wir kleine Huetten. Kinder sind gerade auf dem Weg zur Schule und gruessen freundlich: Sawubona!

Die Morgenstimmung in der aufgehenden Sonne ist schoen.

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Swaziland: das von AIDS betroffenste Land der Erde

new_IMG_4624Beim Grenzuebertritt zu Swaziland nehmen augenblicklich die Hinweise auf die Epidemie AIDS zu. Wir sind in dem von der Seuche am staerksten betroffenen Laender der Welt angekommen. Mindestens 25% der Bevoelkerung ist HIV-positiv, sagen die Vereinten Nattionen.

An Mauern, in Schaufenstern, auf Plakaten und auf Strassenverkehrsschildern prangt das Mahnzeichen der Seuche: die rote AIDS-Schleife. [G.]

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AIDS – meist eine Bedrohung fuer die Armen

new_IMG_4515Noch in Suedafrika: je noerdlicher wir kommen, desto auffaelliger werden die Hinweise auf HIV/AIDS. Hier, abseits der Kueste, ist das Problem viel dramatischer, denn hier wohnt vorwiegend die schwarze und in Grossteilen aermere Bevoelkerung. Und dass AIDS gerade arme Menschen bedroht ist eine Tatsache.

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Eine Nacht bei der Polizei

polizei-newarkGestern abend kamen wir in einem kleinen Dorf namens Newark an. Das sollte fuer diesen Tag unser Ziel sein, denn 3 Stunden zuvor wurde uns vor einem Supermarkt die Polizeistation in Newark empfohlen. Dort angekommen fragten wir die Polizisten, ob sie uns eine Uebernachtungsmoeglichkeit empfehlen koennen, oder ob wir vielleicht auf ihrem Gelaende unsere Zelte aufschlagen duerfen. “Da muss ich erstmal meinen Vorgesetzten fragen” sagt uns der Polizist. Zwei Minuten spaeter kommt der Vorgesetzter raus, und sagt, dass er uns aufgrund seiner unterbesetzten Mannschaft keine Sicherheit auf seinem Gelaende anbieten kann. Dann sagte Geert gleich, dass wir ja keine Bodyguards brauchen, sondern ein Stueck Wiese hinter dem Polizeigebaude! Damit war er einverstanden, und wir konnten unsere Zelte aufschlagen. Waltis Knie geht es seit Tagen uebrigens wieder ganz hervorragend. Wir hoffen, dass es so bleibt… er ist momentan sehr optimistisch, und freut sich darueber, endlich wieder sorgenfrei radeln zu koennen!

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Mit dem Bus ueber den Transkei

umkomaasDie meisten, denen wir in den ersten Wochen erzaehlt haben, dass wir durch den Transkei fahren wollen, rieten uns dringend davon ab! Sie meinten es sei viel zu gefaehrlich. Enge Strassen, sehr bergig, viel Verkehr – der keine Ruecksicht auf Radfahrer nimmt. Bis zuletzt wollten wir aber trotzdem Radeln.

Als wir in East London bei Cherry Deutschmann und ihrer Tochter untergekommen waren, warnten such sie uns eindriglich davor! Gerade sei ein Bekannter von ihnen auf dem Fahrrad toetlich verunglueckt. Und da Walti’s Knie auch noch nicht “ueberm Berg” war entschieden wir uns, mit dem Greyhound-Bus von East London nach Port Shepstone zu fahren. Das dauerte mehr als 8 Stunden, und wir konnten tatsaechlich die sehr engen Strassenverhaeltnisse “bewundern”. Ausserdem gab es unheimlich viele Baustellen, bei denen ueber mehrere Kilometer nur eine Fahrbahn zur Verfuegung stand. Da haetten wir uns bei den Auto- und LKW-Fahrern keine Freunde gemacht, wenn wir mit unseren 8km/h den Berg hoch kriechen!

Abends um halb zehn kamen wir dann schliesslich in Port Shepstone an, und mussten dann noch ca. 5km zu unserem Backpackers fahren, bei dem wir eingebucht waren.

Am naechsten morgen ging es dann endlich wieder auf dem Fahrrad weiter in Richtung Norden.

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Endlich an der See!

20130520_153918Endlich, endlich….nach ewigen kraftraubenden Huegel- und Berglandschaften erreichen wir das Wasser und den Ozean! Bei einer tollen untergehenden Sonne geniessen wir diesen Moment am “Kidd’s Beach” sehr. Fuer den Moment sind alle Paesse und Knieprobleme vergessen! Die frische Luft atmen wir tief ein und goennen uns ein “Chake chake!” (gesprochen: “Shaekie, schaeki!” – ein einheimisches kuehles Yoghurtgetraenk!).

Von hier sind es nur noch 30km bis East London, wo wir eine Frau besuchen wollen, die fuer Waisenhaeuser gearbeitet hat. Wir duerfen bei ihr uebernachten uns sind auf das Treffen gespannt! [G.]

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Die Pausen nutzen

IMG_4329Wenn wir nach den ersten gestrampelten Stunden unsere erste Pause einlegen, heisst es: Waesche und Zelte trocknen! Die Zelte sind meistens noch nass von der naechtlichen Feuchtigkeit! Und das erste Triktot-Set ist durchschwitzt! Wir haben prallen Sonnenschein und freuen uns ueber das schoene Wetter an der “Sunshine-Coast”. [G.]

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Rudi, die Ratte und der Kaktus

IMG_4428 Mein Fahrrad ist ja nun mein Zuhause fuer eine lange Zeit – Grund genug, es sich “gemuetlich” zu machen! Ich habe mir einen kleinen Kaktus zulegt und ihn vorne an meinem Lenkrad angebracht. Mein kleiner privater “Vorgarten” gewissermassen!

Und da ich auch immer gerne in Gesellschaft bin und Toto, Walti und ich selten das gleiche Tempo fahren, habe ich mir die “Ratte Rudi” aus Deutschland mitgebracht. Das Stofftierchen Rudi bewacht das Tacho!

Uebrigens: wie ihr seht – zeigt das Tacho auf dem Bild “999 km” an! Jawoll! Wir haben die Tausender-Marke bereits genackt!! [G.]

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Wie die Koenige

20130516_073700Geduld zahlt sich aus: die N2 wird flach, immer flacher – gut fuer Waltis Knie und unsere Kilometerleistungen. Wir rauschen nun auf Port Elizabeth zu. In zwei Tagen wollen wir die Kuestenstadt erreichen. Nun wollen wir uns eine Herberge fuer die Nacht suchen. In einem kleinen Doerfchen halten wir und kaufen nochmal Lebensmittel in einem kleinen Mini-Markt ein. “Vielleicht koennt ihr in der ‘Jaegerhof-Lodge’ schlafen?!”, sagt ein Einheimischer. “Klingt deutsch!”, meinen wir und radeln die etwas abgelegene Lodge zu spaeter Stunde kurz vor Sonnenuntergang an. Stewart, ein Aufseher, will gerade das das grosse Gelaende verlassen. “Ihr habt Glueck, dass ihr noch wen trefft! Ich will gerade nach Hause! Die Lodge ist nicht besetzt. Wie kann ich helfen?” Wir erklaeren ihm, dass wir hier gerne kostenfrei schlafen wollen. Er zoegert, sagt dann zu. “Ich mach das jetzt einfach, mein Chef ist eh nicht da!” Wir schieben die Raeder zur Lodge und es ist ein Traum: wir haben das ganze Anwesen fuer uns – mit einer grandiosen Aussicht auf die Umgebung. Im Gelaende tuemmelt sich so mancher Springbock oder so manche Gazelle! Bevor Stewart geht, meint er noch: “Und wenn ihr euch einen Wein genehmigen wollt – nur zu. Ihr koennt euch an der Weinbar bedienen!”

So verbringen wir den Abend auf der in Glas gefassten Terasse und geniessen die Stille dieses Ortes. Und den Wein goennen wir uns natuerlich. Wir fuehlen uns wie die Koenige.

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